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Einweihung des Heinrich-Vetter-Kreisel

Am Samstag, dem 8. Dezember 2007 wird um 11 Uhr endlich der neue Kreisel am Ortseingang von Ilvesheim eingeweiht. Bei der Planung für einen neuen Lebensmittelmarkt hatten wir von Anfang an für einen Kreisverkehr plädiert. Die Vorteile hierfür lagen für uns klar auf der Hand: Ein Kreisverkehr bietet gegenüber einem herkömmlichen Verkehrsknoten eine größere Verkehrssicherheit, vor allem durch die niedrige Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge, aber auch durch die bessere Übersichtlichkeit. Die Anzahl der Konfliktpunkte in einem Kreisverkehr ist weitaus geringer als an einer gewöhnlichen Kreuzung. Hinzu kommt, dass Unfälle glimpflicher ablaufen, da die Geschwindigkeiten in der Regel niedriger sind. Gleichzeitig kann dabei der Verkehrsfluss gesteigert werden. Weitere Vorteile sind eine überschaubarere Verkehrslage, bessere Wirtschaftlichkeit durch die verteilende Wirkung und besserer Umweltschutz durch weniger Abgase und Lärm. Hinzu kommen geringere Wartungskosten gegenüber einer Ampellösung. Allerdings muss besonders gut auf Fußgänger und Radfahrer geachtet werden. Wir freuen uns, dass der Kreisel schon seit einigen Wochen, zumindest für den Kfz-Verkehr, gut funktioniert und dank der großzügigen Spende der Heinrich Vetter Stiftung attraktiv gestaltet werden konnte.

Runder Tisch Jugendarbeit

Bereits in seinem von uns unterstütztem Wahlprogramm hatte Herr Bürgermeister Andreas Metz darauf hingewiesen, dass er Bürgerforen zur Entwicklung eines Leitbildes/Agenda-Prozesses für Ilvesheim einrichten möchte. Einen ersten Schritt hierzu hat er in der letzten Woche mit der Einberufung des „Runden Tisch Jugendarbeit" getan. Erfreulich viele Vertreter und Vertreterinnen der Vereine, Kirchen, Parteien und von Einrichtungen der Gemeinde waren der Einladung gefolgt. Thema war u.a., wie es gelinge könne, Jugendliche mehr für die Aktivitäten der Vereine und anderer Institutionen zu gewinnen. Hilfreich könnte hierbei sein: Ein spezieller Jugendtag, eine eigene Rubrik für Kinder und Jugendliche im Mitteilungsblatt sowie ein Informationsblatt mit den entsprechenden Angeboten, um auch die Eltern mit einzubeziehen.

Die Initiative von Herr Bürgermeister Metz passt gut zu der Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der in einer Veröffentlichung vom Oktober 2007 darauf hinwies, dass Familienfreundlichkeit ein wichtiger Standortfaktor sei. „Die Achtung und Förderung der Kinder und Familien muss nach Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds zum zentralen Leitbild der Politik in Bund, Ländern und Kommunen werden." Bereits in vielen Gemeinde gehöre die lokale Familienpolitik zum Leitbild, das gemeinsam mit den Bürgern entwickelt werde. „Eine familienfreundliche Gesellschaft bekommen wir nur, wenn der Staat, die Städte und Gemeinden, ... die Kirchen, die Vereine und Verbände, ... und alle Bürger an der familienfreundlichen Gesellschaft mitarbeiten", so der Deutsche Städte- und Gemeindebund weiter. Wir wünschen uns, dass es in Ilvesheim in diesem Sinne zu weiteren Entwicklungen im nächsten Jahr kommen wird.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 wird der neue Grüne Fahrplan fertig sein. Sie finden ihn ab der nächsten Woche hier auf unserer Homepage.

Helga Zühl-Scheffer, Tel. 495234