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Kinder, Kinder

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig beschlossen, die Ferienbetreuung für Ilvesheimer Grundschulkinder auszuweiten. So soll schon für die kommenden Herbstferien sowie auch für die Fasnachtsferien im Februar `08 ein entsprechendes Angebot dargestellt werden. Aber auch für die folgenden Oster- Pfingst- und Sommmerferien soll ein möglichst umfängliches Betreuungsangebot realisiert werden. Hier fehlt allerdings noch die konkrete Rückmeldung interessierter Eltern, da ein entsprechender Fragebogen mit definitiven Zeit- und Kostenangeboten noch erarbeitet werden muss.

Für uns hat die Betreuung von Kindern in Ilvesheim höchste Priorität. Wichtig ist uns, dass die gemeindlichen Angebote auch nachhaltig und verlässlich sind. Mütter/Väter müssen im voraus wissen, dass ihre Kinder, sei es in Krippe, Kindergarten oder Schule, in einem zeitlichen Tagesrahmen und über das ganze Jahr sicher betreut sind. Nur so kann man sich auch auf die Annahme einer Arbeitsstelle einlassen, denn viele haben keinen „Notnagel“ in Form von Großeltern etc., die im Falle einer Betreuungslücke einspringen können.

Dieses noch darzustellende Angebot erfordert natürlich einen beträchtlichen finanziellen Aufwand für die Gemeinde. Wir sehen dieses Ziel aber mit hoher Priorität.

Entsprechend haben wir in einem anderen Tagesordnungspunkt zwar für die Möglichkeit der Vergabe von Mahrgrund-Grundstücken in Erbpacht gestimmt, der Erweiterung der Reduzierung des Erbpachtzinses für Familien mit Kindern um bis zu 50% aber abgelehnt.

Zum einen impliziert das Vorhandensein von Kindern ja nicht unbedingt eine finanziell schwierige Situation – Mitnahmeeffekte Gutsituierter sind hier vorprogrammiert.

Andererseits wollen wir auch niemanden verführen, durch eine zeitlich begrenzte Zusage der Pachtreduktion ein ansonsten nicht solide finanzierbares Bauinvestment einzugehen (siehe entspr. Krise in USA).

Die Reduktion des Erbpachtzinses macht, je nach Grundstücksgröße, in den vorgelegten Fällen zwischen 30000.- und 60000.- Euro über die Zeit von 10 Jahren aus, eine Summe (pro Grundstück), die wir, siehe oben, viel besser in die Betreuung der Kinder investiert sehen.

Eine knappe Mehrheit mit Unterstützung des Bürgermeisters hat diesem Antrag dennoch zugestimmt.

Wir hoffen nun, dass die von der Verwaltung dargestellte fehlende Nachfrage nach diesen Erbpachtgrundstücken sich auch so realisiert, sodass die entsprechenden Mittel, falls mittelfristig verfügbar, für ein erweitertes Betreuungsangebot eingesetzt werden können.

Wir treffen uns regelmäßig dienstags um 20:30. Näheres erfahren Sie bei Friederike Mauler unter 4962653. Gäste/Interessierte sind bekanntermaßen immer herzlich willkommen.

Dr. Klaus Peitz